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28.09.2017

Die EU drosselt den Stromverbrauch von Haushaltsgeräten weiter


Foto: Miele

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Nachdem Im Herbst 2014 die maximal zulässige Watt-Anzahl von Staubsaugern auf 1600 reduziert wurde, ist im nächsten Schritt nun die Beschränkung auf 900 Watt in Kraft getreten.
Denn seit dem 1. September 2017 gilt die zweite Stufe der EU-Ökodesign-Verordnung: Künftig dürfen nur noch Staubsauger neu auf den Markt kommen, die bestimmte Vorgaben bei Energieverbrauch und Lärm einhalten. Die Anbieter haben bereits effizientere Modelle auf den Markt gebracht - mit weniger Watt.

Ein neues Energielabel soll zudem die Vergleichbarkeit verbessern. Statt bisher von A bis G, wird die Energieeffizienz ab sofort von A+++ bis D abgebildet. Geräte, die derzeit in der Energieeffizienzklasse A angesiedelt wären, fallen auch weiterhin unter A. Einzig die Farbskala verschiebt sich: Bisher grün, markiert A seit September den Übergang in die gelbe Stufe. Die neuen Klassen A+++, A++ und A+ liegen im grünen Farbspektrum. Die Klassen E, F und G – und mit Ihnen ein überdurchschnittlich hoher Stromverbrauch – gehören ab sofort der Vergangenheit an. Wie bisher müssen auch der durchschnittliche jährliche Energieverbrauch, die Staub- und Geräuschemissionsklasse sowie die Reinigungsklasse auf Hartboden und Teppich angegeben werden.

Das Watt-Wettrüsten bei der Bodenpflege ist allerdings schon länger vorbei. Gute Kunde kommt da rechtzeitig von der Stiftung Warentest: 900 Watt reichen für eine ordentliche Reinigung voll und ganz aus. Das Fazit der „test“-Tester: Die Staubsauger brauchen immer weniger Strom, reinigen dennoch gründlich und schaffen das mit 900 Watt.

Neben dem Energieverbrauch bestimmt die EU-Richtlinie auch, wie laut Staubsauger sein dürfen. Erlaubt ist ein Schallleistungspegel von maximal 80 Dezibel auf Teppichboden. Das ist vergleichbar mit der Lautstärke einer Küchenmaschine bei voller Drehzahl. Die getesteten Geräte schaffen das alle. Auch das gehört laut Stiftung Warentest zur Wahrheit: Flüsterleise war keines der getesteten Geräte, vor allem wenn auf Hartböden gesaugt wird.

Außerdem kritisieren die Tester die Prüfmethoden für das seit 2014 geltende Energielabel für Staubsauger. Die Energieeffizienz sowie die Staubemission würden zwar meist auch den Testergebnissen entsprechen, bei den Reinigungsklassen indes gab es Differenzen. Der Grund: Die Stiftung Warentest prüft mit leerem und gefülltem Staubbehälter auf allen Untergründen. Die Prüfungen für das Label hingegen erfolgen mit leerem Beutel und Spezialdüsen. „Das ist praxisfremd“, so die Stiftung Warentest

In der Regel sind die Geräte mit Staubbox meist etwas teurer als Staubsauger mit Beutel. Auch wenn sich Verbraucher dabei den Wegwerfbeutel sparen, ist die Entscheidung - mit oder ohne Beutel - somit mehr eine Geschmacksfrage, berichtet die Zeitschrift "test" (Ausgabe 7/2017).

Ein Modell mit 750 Watt verbraucht übrigens halb so viel Strom wie ein Modell mit 1500 Watt Leistung. Wer jede Woche zwei Stunden saugt, kann nach Berechnungen der Tester rund 22 Euro pro Jahr mit einem Neugerät einsparen. Bei einer Nutzungsdauer von acht Jahren liegt das Einsparpotenzial demnach bei rund 180 Euro.


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